Motivationshilfen

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Um die eigene Ernährung erfolgreich auf Paleo oder gar das Autoimmun-Protokoll umstellen zu können, ist die dahinter stehende Motivation ein starker Faktor, welcher die Diszipliniertheit und das Durchhaltevermögen während der Umstellung stark beeinflussen kann.

Oft kommt es deshalb vor, dass man vor allem an Feiertagen, Festen oder Restaurantbesuchen von den "Prinzipien" bewusst abweicht. Das ist an sich kein Problem, solange diese Abweichung in Maßen vor sich geht und nicht zur ständigen Gewohnheit wird. Doch genau hier liegt das Problem: denn einmal (wieder) auf den Geschmack gekommen, kann man sich oft nur schwer wieder bremsen.

Umso wichtiger ist es deshalb, darüber im Klaren zu sein, weshalb man sich ursprünglich dazu entschlossen hat, die eigene Ernährung umzustellen und Paleo auszuprobieren. Oft ist es eine Krankheit, wie die zahlreichen Autoimmunerkrankungen, welche durch ihre Nebenwirkungen dazu führen, dass die Verdauung nicht mehr richtig funktioniert und sogar nach der Nahrungsaufnahme Schmerzen verursacht, welche man hofft, eliminieren zu können. Oder man möchte mal "was anderes" ausprobieren, aus Überzeugung, sich und seiner Gesundheit & Fitness etwas Gutes zu tun und potentiellen Krankheiten vorzubeugen. Oder sogar abnehmen. Deshalb: immer den Grund und das Ziel im Hinterkopf behalten.

Des Weiteren kann es helfen, genau zu wissen, wozu die Ernährungsumstellung dient. Dazu muss man sich die Zeit nehmen und sich über Paleo ausführlich informieren. Wenn man die Wirkungen bestimmter Lebensmittel und Inhaltsstoffe im und auf den Körper kennt, erleichtert es auch, auf diese verzichten oder diese genießen zu können. Vor allem, wenn man die Wechselwirkungen mit der eigenen Krankheit kennt und sich bewusst ist, wie fördernd Paleo für die Heilung oder Symptomlinderung sein kann, motiviert man sich selbst, diesen positiven Zustand auch weiterhin einzuhalten.

Generell darf eine Ernährungsumstellung, wie die zu AIP oder Paleo, nicht als Pflicht oder als Qual angesehen werden. Es ist eine eigene, bewusste und positive Entscheidung. Sich an die vielen Prinzipien zu gewöhnen braucht seine Zeit - aber die Wirkungen sind es, weshalb es sich lohnt. Man sollte sich fragen: "Braucht mein Körper das? Wird es ihm gut tun? Will ich wieder, dass sie negativen Symptome zurückkehren?". Und bevor man das nächste Mal dazu tendiert, etwas "Verbotenes" zu essen muss man sich klar vor Augen führen, wie weit man schon gekommen ist. Will man das alles riskieren und wegwerfen? Wieder am Anfang ankommen? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass solche Gelüste auf zu verzichtende Lebensmittel lange Zeit während der Umstellung bestehen bleiben. Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem die Rationalität überwiegt und man bewusst "Nein" sagen kann, ohne dabei ein Verzichts-Gefühl zu verspüren. Und ist man da einmal angelangt, ist es einfach, das zweite und dritte Mal ebenfalls "Nein" zu sagen.

Zuletzt noch ein Tipp: nicht immer an das Essen und an das denken, was man glaubt zu verlieren, wenn man etwas Bestimmtes nicht isst. Denn das ist eine Selbstillusion. Man sollte sich Zeit nehmen für das eigene Essen und die Nahrung, die man zu sich nimmt, genießen. Nicht auf andere schauen. Auch kann es positive Wirkungen haben sich abzulenken und für Abwechslung zu sorgen. Mit speziellen Paleo-Kochbüchern zum Beispiel. So macht es Spaß, die Mahlzeit zu zubereiten und das Essen an sich wird unbewusst als Belohnung angesehen. 

Hier ein paar tolle Paleo-Kochbücher:
  • "Autoimmune Paleo Cookbook" von Scott Green
  • "5 Minute Paleo Recipies" von Derek Doepker
  • "Paleo for Beginners" von Marc Paleo
  • "Painless Autoimmune Paleo Protocol" von Philip Pablo
  • "He won't know it's Paleo" von Breanna Emmitt
  • "Paleo - Steinzeit-Diät: ohne Hunger abnehmen" von Nico Richter & Silvio Knezevic 
  • "The Paleo-Approach Cookbook" von Sarah Ballantyne
  • "Paleo 2 - Steinzeit Diät: Power Every Day. Eat Move Sleep Feel." von Nico Richter & Manuela Schneider
Ich wünsche viel Erfolg und Spaß bei der Umstellung!


Nadja 



  


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