Tipps zum Start von AIP Paleo

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  1. Information suchen über verschiedene Websiten zum Thema, Blogs und natürlich Fachliteratur. Sehr empfehlenswert ist das Buch "The Paleo Approach" von Sarah Ballentine, PhD. Man muss lernen, sich mit der Ernährung diszipliniert auseinander zu setzten und die Hintergründe der Umstellung zu kennen und zu verstehen.
  2. Ein festes Datum für den Start ist essentiell und hilft bei der Strukturierung der gesamten Ernährungsumstellung. Man sollte sich uneingeschränkt daran halten und sich von kleinen "Rückfällen" nicht entmutigen lassen - eine solche Änderung der Nahrungsaufnahme braucht Zeit. 
  3. Wichtig ist es auch, einen Essenplan für die ganz Woche zu erstellen, um nicht in alte Gewohnheiten zurück zu fallen. So weiß man immer Bescheid, was eingekauft werden muss und es kommt nicht zu "Engpässen" bezüglich von Lebensmittelvorräten. Es ist vor allem auch in der Anfangszeit wichtig, die Lebensmittel im Haus zu haben, welche auch bedenkenlos gegessen werden können.  
  4. Ein guter Tipp ist es auch große Portionen zu kochen. Das spart Zeit und man kann sich sicher sein, eine AIP-kompatible Mahlzeit, auch zu ungewöhnliches Zeiten oder als Snack, zur Verfügung zu haben. 
  5. Vielfalt in den Mahlzeiten ist sehr essentiell. Man sollte immer darauf achten, dass Fleisch oder Fisch mit ausreichend Gemüse als Beilage serviert werden. Nur durch Abwechslung stellt sich langfristig ein Sättigungsgefühl ein. Auch wird dadurch der Blutzuckerspiegel stabil gehalten, was Ess-Attacken nachhaltig verhindert.
  6. Hilfreich kann es durchaus sein, neue Rezepte und Produkte aus zu probieren, welchen man von der Umstellung nicht kannte oder nur wenig beachtet hat. So entdeckt man die Vielfalt von AIP Paleo - und es wird klar, dass die Restriktionen gar keine sind. Tolle Rezepte gibt es in folgenden Büchern: "He won't know, i's Paleo" von Breanna Emmitt und "Autoimmune Paleo Cookbook" von Scott Green.
  7. Kreativität  beim Gestalten des neuen Lebensstils ist unausweichlich. Feste Essenzeiten planen, bewusst einkaufen und kochen - am besten für den Anfang ein kleines Büchlein anlegen und alle Informationen sammeln.
  8. Kleine Abweichungen während der Umstellung sollten nicht überbewertet werden. Das Durchhalten wird auf einige Proben gestellt werden: Geburtstage, Restaurantbesuche, Feste. Aber nicht entmutigen lassen: es gibt immer äquivalente Alternativen. Man muss sich durchaus daran gewöhnen, seiner Familie oder Freunden zu erklären, warum man manchmal eine "Extrawurst" braucht. Doch immer daran denken: der Mut und das Durchhaltevermögen wird durch einen gesunden Körper belohnt. Und was will man mehr?
  9. Konsequent zu sein ist am Anfang schwer, wird aber viel leichter, je weiter die Ernährungsumstellung fortgeschritten sein wird. Vor allem im Alltag sollte man deshalb so konsequent wie möglich sein und sich keine Ausnahmen gönnen. Diese lassen sich so oder so nicht immer vermeiden- aber je weniger sie vorkommen, desto besser. Der Körper und das Immunsystem werden danken.
  10. Eine positive Einstellung ist das A und O. Nie sollte die Ernährungsumstellung mit einer temporären Diät verwechselt werden und die "Regeln" als zu starke Restriktionen der Nahrungsaufnahme oder gar der Lebensqualität angesehen werden. Man sollte sich immer vor Augen führen, dass AIP dem Körper gut tut und hilft, sich von diversen Krankheiten zu erholen. Außerdem: die Entscheidung der Umstellung bedacht zu treffen. Es sollte eine langfristige Entscheidung sein, auch wenn es anfangs schwer fällt. Langfristig wird es sich lohnen!
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