Ideen für Saucen & Dips

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Vor allem in der Eliminationsphase ist es sehr schwierig, die richtigen Saucen zu finden. Bei so vielen "verbotenen" Lebensmitteln. Doch es gibt durchaus sehr leckerer Saucen und Dips, welche eine tolle Alternative zu den herkömmlichen Varianten darstellen. Im Folgenden habe ich meine Lieblingsrezepte zusammengetragen habe und möchte euch hier diese gerne vorstellen.

1. Klassische Guacamole

Zutaten:
- 1 Avocado
- 3 EL Olivenöl
- 3 EL Zitronensaft
- eine Prise Himalaya-Steinsalz (zum Abschmecken)
- frische Basilikumblätter (gehackt)

Zubereitung:
Die Avocado in zwei Hälften schneiden. Den Kern und die Schale entfernen. Anschließend die Avocado in kleine Stücke schneiden und mit einer Gabel oder mit einem Mörser zermatschen (gerne kann hierfür auch ein Mixer verwendet werden).
Olivenöl und Zitronensaft hinzufügen und alles vermischen.
Nun mit Basilikum und Salz abschmecken.
Fertig!  

2. AIP-Pesto

Zutaten:
- 1 Tasse frische Basilikumblätter
- 1 Tasse Petersilie (kraus und glatt)
- 1/2 Knoblauchknolle
- Zitronensaft (aus einer Zitrone)
- 3 EL Olivenöl
- eine Prise Himalaya-Steinsalz (zum Abschmecken)

Zubereitung:
Den Knoblauch schälen und kurz in den Backofen bei 190 ° C rösten. Nach ca. 10 min herausnehmen und abkühlen lassen. Eine Hälfte hacken, die andere Hälfte durchdrücken. 
Die Basilikumblätter und die Petersilie klein hacken zusammen mit dem gehackten Knoblauch, dem Zitronensaft und dem Olivenöl in einem Mixer pürrieren. 
Nun mit dem durchgedrückten Knoblauch und dem Steinsalz abschmecken. Alles schön verrrühren, damit eine glatte Masse entsteht.
Guten Appetit!

3. BBQ-Sauce

Zutaten:
- 2 EL Kokosöl/Kokosbutter
- 1 helle Zwiebel
- 6 Knoblauchzehen
- 3 Tassen Kirschen (halbiert und entkernt; hier gerne auch gefrorene nehmen)
- 2 EL Apfelessig
- 2 EL Ahorn-Sirup
- 1 TL Himalaya-Steinsalz

Zubereitung:
Die Kokosbutter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zergehen lassen. Während dessen die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel nun in der Pfanne rösten.
Die Knoblauchzehen schälen und in die Pfanne durchdrücken. Zusammen mit den Zwiebeln kurz weiter rösten.
Nun die Kirschen, den Ahorn-Sirup und den Essig hinzugeben. Alles zusammen bei mittlerer Hitze solange braten, bis eine feste Masse entsteht. Das dauert ca. eine Viertelstunde. 
Anschließend die Masse mit dem Salz abschmecken und in einem Mixer pürrieren.
Viel Spaß beim Grillen!


Ich hoffe meine Rezepte konnten euch eine Inspiration sein. Ich wünsche Guten Appetit!

Nadja

Kokos

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Kokos - ein feiner Geschmack, toller Duft und ein Hauch von Urlaubsfeeling. Das sind die Assoziationen der meisten Menschen, wenn sie an die braune, tropische Frucht denken. Doch die Kokosnuss kann noch viel mehr, vor allem, wenn es um eine gesunde und ausgewogene Ernährung geht. Nicht um sonst sind Kokos-Produkte gut in der Paleo-Ernährung vertreten: als Kokos-Öl, Kokos-Mehl oder Kokos-Chips. Doch was ist dran an diesem Trend? 

Kokos-Produkte besitzen viele Eigenschaften, welche gesundheitsfördernd sind und damit allen zu empfehlen, die die Paleo-Ernährungsumstellung aus gesundheitlichen Gründen vollzogen haben. Der hohe Gehalt an gesättigten Fettsäuren macht die Kokosnuss vor allem für Autoimmun-Patienten zu einem Pflichtbestandteil des Speiseplans, denn diese wirken Entzündungen des Immunssystems vor, da sie stabilisierend und eben nicht fördernd auf die Antikörper-Produktion wirken. Des Weiteren hilft die Kokosnuss den Insulinspiegel im Blut konstant zu halten und den Blutzucker effizienter zu verwerten. Dies kann demnach Diabetis vorsorgen. Ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt ist, dass Kokosöle die Funktion der Schilddrüse verbessern können. Viele Hashimoto-Patienten schwören darauf! Ein regelmässiger Konsum von diversen Kokos-Produkte, kann Schübe verhindern. 

Ausserdem sind Kokosnüsse, trotz ihrem hohem Kaloriengehalt, vergleichsweise leicht verdaulich, da sie zu über 90 % aus mehrkettigen Fettsäuren bestehen. Somit helfen Kokosnüsse sogar beim Abnehmen, da sie den Stoffwechsel erheblich steigern können. Kokos-Chips, Stückchen und Co. sind damit ein beliebter Snack für zwischendurch, welcher sehr zu empfehlen ist. Aufgrund des süßen Geschmacks sind Kokos-Snacks vor allem in der Umstellungsphase zur Paleo-Ernährung empfehlenswert, da sie das Verlangen nach Zucker bremsen.

Wie bereits angedeutet, spielt die Kokosnuss vor allem aufgrund ihres Inhalts guter Fette bzw. Öle eine essentielle Rolle. Das Kokos-Fett wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Es eignet sich sehr gut zum Braten, Kochen und Backen, da es einen niedrigen Schmelzpunkt hat und geschmacklich neutral ist. In der Küche bringt die Anwendung also keinerlei Umstellung im Kochverhalten mit sich. Ausserdem kann das Öl auch ausserhalb der Nahrungszubereitung verwendet werden, z.B. ist es sehr hilfreich bei trockenen und strohigen Haaren oder gegen Spliss. 

"Coconut-Water"-Bilder finden sich im Moment überall in der virtuellen Welt. Ob auf Instagram, Twitter oder Facebook: viele Prominente sind allem Anschein nach so begeistert davon, dass ein Foto am Strand mit einer Kokosnuss fast schon Pflicht zu sein scheint. Kokoswasser wird aus der grünen Kokosnuss gewonnen und ist ein natürliches, pflanzliches Produkt. Es darf nicht mit Kokosmilch verwechselt werden. Diese wird nämlich aus dem Fruchtfleisch der braunen Nuss hergestellt. Auf 100 ml Kokoswasser kommen in der Regel ca. 19 Kalorien. Kokoswasser ist sehr nährstoffreich und wirkt aufgrund des hohen Kalzium-Gehalts entzündungshemmend. Aber Vorsicht: Überkonsum kann auch hier zu Darmproblemen führen.

Generell habe ich persönlich bis jetzt nur positive Erfahrungen mit Kokos-Produkten gemacht. Ich gehöre nämlich eigentlich zu den wenigen Personen, die den Kokos-Geschmack und Duft nicht wirklich mögen. Deshalb war ich skeptisch, ob ich Kokosöl zum braten verwenden kann. Doch in habe eine Alternative gefunden: das komplette geschmacksneutrale Kokosöl aus dem Reformhaus. Das war vor einem Jahr. Seither ist es aus meiner Ernährung nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile habe ich mich auch an den Geschmack gewöhnt und backe total gerne mit Kokos-Mehl oder esse Kokos-Flakes mit Beeren zum Frühstück. Die Rezeptvielfalt ist sehr groß. Es lohnt sich, es auszuprobieren.

Ich hoffe, mein Post konnte dem ein oder anderen helfen und ein paar Informationen über die Kokosnuss liefern. Viel Spaß beim Kochen und Ausprobieren!








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