Leaky-Gut?!

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Das "Leaky-Gut Syndrom" ist momentan ein weit diskutiertes Thema, vor allem, in Verbindung mit Hashimoto. In diesen Post möchte ich euch einen kleinen Überblick über diese Krankheit geben, sodass ihr über die Zusammenhänge von Darm und Schilddrüse, die Anzeichen und Symptome der Krankheit und die Heilungs- bzw. Therapiemöglichkeiten Bescheid wisst.

Was ist das "Leaky-Gut Syndrom"?
"Leaky Gut" bedeutet, grob gesagt, das der Darm "durchlässig" wird. Damit können Nährstoffe , verschieden Stoffwechselprodukte und sogar Bakterien in den Organismus gelangen und Schmerzen und Entzündungen beim Betroffenen hervorrufen. 

Welche Symptome treten auf?
Häufige allgemeine Symptome sind Durchfall, Blähungen, Gewichtsschwankungen, Anämie, Krämpfe, Müdigkeit, Ausbleiben der Regelblutung, Migräne, sowie niedriger Blutdruck.

Ausserdem gilt folgendes: 
- Hast du eine Autoimmunerkrankung?
- Hast du Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten?
- Leidest du oft an Erschöpfung und Müdigkeit?
- Hast du Gewichtsprobleme bzw. starke Schwankungen?
- Hast du Schmerzen in den Gelenken und/oder dem Muskelgewebe?
- Hast du Verdauungsprobleme?

Konntest du mindestens 3 Fragen mit JA beantworten? Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch du am Leaky-Gut Syndrom leidest. Aber keine Angst - damit kann man gut leben. Wie? Lese einfach weiter :-)

Wie hängt die Krankheit mit Hashimoto zusammen?
Chronische Entzündungen im Körper, so wie das bei Hashimoto im Bezug auf die Schilddrüse geschieht, führen zu einer Schädigung der Darmschleimhaut. Der Darm ist ein sehr wichtiges Organ in menschlichen Immunsystem, da hier viele Immunbauteile gebildet werden. Bei Leaky-Gut werden im Darm werden Immunkomplexe aus Antigenen und Antikörpern gebildet und gelangen durch die durchlässige Darmwand in den Blutkreislauf. Dies führt dazu, dass anderes Gewebe geschädigt wird - und das ist oft die Schilddrüse. Das bedeutet, dass die Schilddrüse bei einer Person mit Hashimoto und Leaky-Gut sozusagen doppelt attackiert wird. Die Krankheit und die Symptome verschlechtern sich also, wenn man das Leaky-Gut Syndrom nicht therapiert.

Was kann ich tun?
Eine Therapie des Leaky-Gut Syndroms bedeutet oftmals eine lebenslange Umstellung der Ernährung, Fitness, sowie Vermeidung von Stress und anderen Störfaktoren. Dies ist natürlich nicht immer einfach & verlangt viel Motivation, Disziplin und Selbstbeherrschung. Aber das Gute daran: das alles kann man lernen. Und wenn man es erstmal geschafft hat, dann lindert man seine Beschwerden so stark, dass man die Krankheit gar nicht mehr als Störfaktor wahrnimmt.

Warum kann AIP helfen?
Viele Experten raten betroffenen Patienten dazu, auf Gluten, Laktose, Zucker und allgemeine Kohlenhydrate zu verzichten, da diese Lebensmittel den Darm reizen und strapazieren. Und genau diesen Anforderungen entsprich eine ausgewogene AIP-Ernährung. Ausserdem, ist sind AIP-konforme Lebensmittel reich an wichtigen Mineralstoffen, wie Kalium, Natrium, Phosphor und Magnesium, sowie essentiellen Fettsäuren, welche dem Darm helfen, stabiler zu werden und sich langfristig zu regenerieren. Alle Lebensmittel sind leicht verdaulich & fördern die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden. 

Also: werdet GESUND und GLÜCKLICH!

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